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Urvolk Illyrer

Name

Der Begriff Illyrer wird unterschiedlich verstanden und uneinheitlich gebraucht. In der Zeit von den Anfängen bis zum Zusammenbruch des illyrischen Königreiches zeigen sich die Illyrer in variierenden Allianzen mit Stämmen gemeinsamer oder ähnlicher Herkunft und Sprache. Aber nur die südöstlichen Regionen der Adriaküste mit Hinterland lassen sich mit Recht als illyrisch bezeichnen.
Der Name der Illyrer wurde namengebend für viele benachbarte Stämme, die nur lose mit ihnen in Verbindung standen. Durch die römische Eroberung der Balkanhalbinsel und die Einrichtung der Provinz Illyricum beschleunigte sich die unterschiedslose Verwendung des Namens Illyrer.
Der Begriff „Illyrien“ wurde auch in der Spätantike weiter verwendet, um die westliche Balkanhalbinsel zu beschreiben. Ein zentrales Forschungsproblem ist die Frage nach einem illyrischen Urstamm; denn von Anfang an wird das Wort „Illyrer“ bei den antiken Autoren in der Bedeutung eines Stammesverbands gebraucht. Allerdings waren die Illyrer in der griechischen Welt kaum bekannt, weil die griechische Kolonisation an der ostadriatischen Küste nur sehr begrenzt oder spät eingesetzt hat.
Durch ihren halb legendenhaften Charakter eigneten sich die Illyrer gut als Anknüpfungspunkt für nationale Identitätsstiftung. Seit den 1830er Jahren gibt es Bestrebungen im Raum der Balkanhalbinsel, die Herkunft des eigenen Volkes auf antike Völker zurückzuführen. Die Vorkämpfer der südslawischen nationalen Bewegungen (insbesondere bei den Kroaten) behaupteten, daß ihre Völker von den Illyrern abstammen, und propagierten die kulturelle, ethnische und politische Einheit aller Südslawen. Die Bestrebungen des Illyrismus in sprachlicher Hinsicht führten in der Folge zur Herausbildung der serbokroatischen Sprache, der Serbokroaten bzw. der Jugoslawen.


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Die illyrischen Stämme und ihr Verbreitungsgebiet

Der Begriff „Illyrer“ ist ein Sammelname für eine in viele einzelne Stämme unterteilte indogermanische, den Thrakern verwandte Gruppe von Völkern in den Ländern der östlichen Adriaküste von Epirus bis zur Morawa und zur mittleren Donau sowie im Nordwesten der Adria die illyrischen Veneter.

Das Verbreitungsgebiet der Illyrer erstreckte sich im Nordwesten der Balkanregion, von der Adriaküste Dalmatiens bis nach Makedonien. Die archäologische Hinterlassenschaft weist die größte Siedlungsdichte illyrischer Bevölkerungsgruppen für das Gebiet des heutigen Albanien und Bosnien auf. Die Volkstämme jener Region werden in den Berichten römischer Schriftsteller als „Illyrer im eigentlichen Sinn“ bezeichnet.

Die Illyrer waren kein ethnisch homogenes Volk, sondern eine Konföderation verschiedener Stämme. Dazu gehörten die Dalmater im mittleren Dalmatien, die Liburner (Nordwestdalmatien), Taulantier (Nordalbanien), Breuker (am Unterlauf der Save, Sirmien), Japoden (westliches Bosnien), Paeoner (nordöstlich von Mazedonien) u.a..

Nördlich des Kerngebietes illyrischer Siedlung waren Stämme verbreitet, die ebenfalls den Illyrern zugerechnet wurden, bei denen aber auch Charakteristika anderer antiker Völker festzustellen sind. Von den Dardanern z.B. wird angenommen, daß sie möglicherweise ein Stamm der Thraker waren, dessen Kultur von der illyrischen überformt wurde.



Ethnogenese

Im Nordwesten der Balkanregion entwickelten sich seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. Lokalkulturen mit charakteristischen Eigenschaften, die man als proto-illyrisch bezeichnet. Am Prozeß der Ethnogenese der Illyrer waren vor-indogermanische Populationen beteiligt, die eine Vereinigung mit den ältesten indogermanischen Einwanderern eingingen. Während der Bronzezeit verbreiteten sich bestimmte Techniken der Keramikherstellungen und Bestattungsformen (Erdbestattung) vom Balkan nach Süditalien.

Seit etwa 1000 v. Chr. entwickelten sich Lokalkulturen mit Kontinuität in die Eisenzeit (8.-6. Jahrhundert v. Chr.). Die geographische Verteilung dieser Regionalkulturen spiegelt die Differenzierung der illyrischen Stämme wieder.



Die vorrömische Geschichte

Die frühesten Erwähnungen der Illyrer finden sich bei Hekataios von Milet (5. Jahrhundert v. Chr.). Aber schon in der „Ilias“ des Homer (8. Jahrhundert v. Chr.) werden die illyrischen Völker Dardani und Paeones als Verbündete der Trojaner genannt. Seit altersher treten die Illyrer als Gegner und Konkurrenten zunächst der Griechen und später der Makedonier auf. Mit den Kelten auf dem Balkan gab es ebenfalls kriegerische Auseinandersetzungen, in einigen Regionen aber auch Bevölkerungsmischungen.

Handel und Verkehr der Griechen mit den bei ihnen als barbarisch und seeräuberisch gefürchteten Illyrern vollzog sich seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. über die beiden Griechenstädte im illyrischen Gebiet: Apollonia und Epidamnos. Griechische Importwaren aus dieser Zeit (Metallwaren, Waffen, Keramik) sind aus illyrischen Grabfunden nachgewiesen. In Süd-Illyrien wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. ein illyrisches Königreich errichtet. Im allgemeinen waren die Illyrer Feinde der Makedonier, und zwar seitdem sie um 393 v. Chr. in Makedonien eingedrungen waren. Seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. kam es auch zu ständigen Konflikten zwischen Illyrern und Römern. Die Illyrer forderten im Jahre 229 v. Chr. mit ihrer Adriaflotte die Römer heraus. Die Auseinandersetzungen zogen sich über einen langen Zeitraum hin, und erst im Jahre 168 v. Chr. kapitulierte das illyrische Königreich. Die Eroberung des gesamten, von Illyrern bewohnten Gebietes dauerte aber noch länger an.

Das Protektorat, das die Römer 167 v. Chr. über einen Teil des illyrischen Gebiets errichteten, wurde lateinisch „Illyria“ genannt. Nach der Niederlage des Königs Perseus von Makedonien im Jahre 168 v. Chr. wurde es der Provinz Macedonia einverleibt. Dieses Protektorat ist wohl der Ursprung der römischen Vorstellung von Illyrien gewesen. Alle folgenden römischen Eroberungen, zuerst der Rest des illyrischen Königreiches, dann der nördlichen Küstenregionen und des damaltinischen Hinterlandes, wurden Illyria allmählich hinzugefügt.

Verwaltungstechnisch wurden zahlreiche Stämme und Völker, die zu den Illyrern keine ethnische Verbindung hatten (Liburni, Histri), Illyricum zugerechnet und illyrisch genannt, weil sie in Illyrien lebten. Griechische und lateinische Schriftsteller der Zeit nach der Gründung des Protektorats von Illyricum, die Illyria und/oder die Illyrer erwähnten, taten dies nur hinsichtlich auf die Verwaltungsorganisation des Balkans oder im geographischem Sinn, denn der Nordwesten der Halbinsel gehörte größtenteils zu Illyricum.

„Illyris“ (so der griechische Name) war nach Strabon (um 20 v. Chr.) ein Land, das sich von den oberen Gebieten des Adriaraums bis hinunter zum Rhyzonischen Golf und dem Land der Ardiaei erstreckte, zwischen dem Meer und den pannonischen Völkern.

Ihre Feldzüge führten die Römer hauptsächlich von ihren Stützpunkten an der italienischen Adriaküste, aber auch von der Gallia Cisalpina aus. Diese Angriffe richteten sich gegen verschiedene Stämme und Völker, die später in die Provinz Illyricum eingingen, vor allem die Histri, die schon 177 v. Chr. unterworfen wurden. Im allgemeinen war das gesamte Territorium südlich des Formio als Illyrien bekannt; unter Augustus, wahrscheinlich zwischen 18 und 12 v. Chr., wurde Histria Illyricum zugeschlagen und zusammen mit Venetia der 10. Region eingegliedert.

Illyrien war wirtschaftlich attraktiv wegen seiner Bodenschätze, wozu Edelmetalle wie Gold, Silber und Kupfer, außerdem Eisen und die Waldbestände gehörten.



Die römische Provinz Illyricum

Es ist nicht möglich, ein exaktes Datum der Einrichtung der Provinz Illyricum anzugeben: nach Theodor Mommsen dürfte die Provinz von Sulla geschaffen worden sein.

Die Senatsprovinz Illyricum umfaßte große Teile der späteren Provinz Dalmatia und Teile von Pannonia. Als unter Kaiser Vespasian (69-79 n. Chr.) die Provinzen Dalmatia und Pannonia aus Illyricum gebildet wurden, behielt keine der neugebildeten Provinzen den alten Namen bei.

Schon unter Augustus (63 v. – 14 n. Chr.) hatte der Name Illyricum nichts mehr mit dem ursprünglich illyrischen Territorium im Süden von Dalmatien zu tun; er bezeichnete seit 32 v. Chr. vielmehr den ganzen Nord- und Zentralbalkan – von den rhätischen Alpen bis nach Makedonien. Illyrien umfaßte ein größeres Territorium als Pannonien und Dalmatien zusammen, wohl auch die Gebiete, die durch die Prokonsuln von Macedonia im 2./1. Jahrhundert v. Chr. erobert worden waren, und deckte sich mehr oder weniger mit der künftigen Provinz Moesia. Der Name Illyricum wurde jetzt für andere Verwaltungseinheiten verwendet.

Der Begriff Illyrien war wohl der einzig verfügbare mit dem notwendigen Bedeutungsbereich, um auch nur annähernd die in Betracht kommenden Gebiete abzudecken; es ist sicher, daß diese Bezeichnung den Weg für den spätantiken Wortgebrauch freigab, als „illyrisch“ unter Kaiser Septimius Severus (193-211 n. Chr.) die auf dem Balkan stationierte Armee und später mehrere Kaiser, die vom Balkan stammten, bezeichnete. Die Reihe beginnt mit Decius (249-251 n. Chr.), umfaßt aber im wesentlichen die Kaiser Claudius Gothicus (268-270), Aurelian (270-276), Probus (276-282), Diokletian (284-305), Maximianus (286-305) und Konstantin (306-337). Diesen Herrschern schrieb man bereits in der Antike wenig Bildung, andererseits aber Vertrautheit mit dem Kriegsdienst und beste Eignung zur Staatsverwaltung zu. Sie verdankten ihren Aufstieg in der Regel ihrer militärischen Tüchtigkeit und trugen durch innere Reformen und außenpolitische Erfolge stark zur Behebung der Krise des 3. Jahrhunderts bei.

„Illyrisch“ war hier keine ethnische Zuschreibung, sondern bezeichnete die regionale Herkunft. Tatsächlich gehörten die Vorfahren der illyrischen Kaiser – soweit das aus den schriftlichen Quellen ersichtlich ist - zur mehr oder weniger stark romanisierten Provinzialbevölkerung der Donauländer. Nur bei einigen von ihnen finden sich Hinweise auf die Zugehörigkeit zu alteingesessenen Völkern der Region. Der Donauraum war im Verlauf des 3. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten Rekrutierungsräume der kaiserlichen Armee geworden.

Im 4. Jahrhundert wurden in der pannonischen Balkanregion drei Diözesen der neuen territorial-verwaltungstechnischen Gliederung des Römischen Reiches geschaffen (Pannonia, Moesia, Thracia): sie zählten zum Illyricum, einer der vier von Kaiser Konstantin geschaffenen Präfekturen. In der Notitia dignitatum (um 395 n. Chr.) umfaßt die Präfektur Illyricum orientale aber die Diözesen Macedonia (mit Griechenland) und Dacia, während die Diözese Illyricum occidentale zur Präfektur Italia rechnet, mit den zwei Provinzen von Noricum, den vier von Pannonia sowie Dalmatia, aber ohne Praevalitana.

Als im letzten Viertel des 6. Jahrhunderts der Donauraum von slawischen, awarischen und hunnischen Angreifern verheert wurde und schließlich für längere Zeit der kaiserlichen Kontrolle entglitt, verlor das Gebiet seine Bedeutung als Rekrutierungsraum der Armee. Fortan stammten die meisten Heerführer aus Kleinasien, und auch die Zeit der illyrischen Kaiser war damit an ein Ende gelangt.



Die Romanisierung der Illyrer

Mehr als 7 Jahrhunderte lang standen Illyrer und Römer (das heißt italische Kolonisten, römische Verwaltungsbeamte und Kaufleute) im Kontakt.

Im Anschluß an den mißglückten „Pannonischer Aufstand“ (8 n. Chr.) setzte eine intensive Romanisierung der Städte in Illyrien ein. Die Illyrer an der Adriaküste akkulturierten sich allmählich, nahmen römische Lebensweisen an und vollzogen im Laufe der Generationen auch einen Sprachwechsel zum Lateinischen. Zur Zeit der Spätantike waren die illyrischen Bewohner im Küstengebiet der Adria zum größten Teil romanisiert.



Die Albaner als Nachfolger der Illyrer?

Die Beziehung der antiken Illyrer zu den Albanern ist in der Forschung umstritten. Vor allem albanische, aber auch einzelne nichtalbanische Forscher sind der Meinung, daß die albanische Sprache die Nachfolgerin des Illyrischen sei. Da es nur sehr wenige Quellen, ausschließlich kurze Inschriften sowie einzelne Orts-, Völker- und Personennamen für die illyrische Sprache gibt, ist eine Beweisführung sehr schwierig. Die Hypothese der illyrischen Abstammung geht von einer im albanischen Hochland verbliebenen illyrischen Restbevölkerung aus, die dort die Umwälzungen der Völkerwanderung (4. bis 6. Jahrhundert) überdauert hat. Sie stützt sich vor allem auf Ähnlichkeiten zwischen illyrischer und albanischer Sprache sowie die hohe Dichte altbalkanischer Toponyme in der fraglichen Region.

Die Hypothese der dakischen Abstammung geht davon aus, daß die Vorfahren der Albaner aus dem Nordosten zugewandert sind und es sich bei ihnen um kaum romanisierte Daker handelt. Die Vertreter dieser Theorie begründen dies mit einigen lexikalischen und grammatischen Gemeinsamkeiten der rumänischen und albanischen Sprache, die auf ein altbalkanisches Substrat zurückgehen.

Nach einer dritten Hypothese ist das Albanische die Fortsetzung eines altbalkanischen Idioms, das nicht mit dem Illyrischen oder Thrakischen gleichzusetzen ist, sondern mit einer dritten, nicht überlieferten Sprache. Am wahrscheinlichsten ist, daß die Illyrer zwar durchaus in einer Beziehung zu den heutigen Albanern stehen, aber dabei nur eines von mehreren Elementen der Ethnogenese dieses Volkes darstellen.

Tatsache ist, in der Nachbarschaft der romanisierten Küstenbewohner ließen sich seit dem frühen Mittelalter Bewohner des Inlandes nieder, die ihre illyrische Muttersprache und Kultur beibehalten hatten. Aus dieser Siedlungssymbiose ist im Gebiet des nördlichen Albanien das Volk der Albaner entstanden, in deren kollektiver Ethnizität die Spuren des Illyrertums bewahrt geblieben sind.

Die Ethnogenese der Albaner vollzog sich bis zur Ersterwähnung der Ethnie an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert im westlichen Grenzbereich zwischen dem Bulgarischen und dem Byzantinischen Reich. Dieses Gebiet wurde lange von keinem der beiden Reiche wirklich beherrscht und bot so einer eigenständigen Kultur Entfaltungsmöglichkeiten. Von der slawischen Landnahme am Ende der Völkerwanderungszeit (ab 6. Jahrhundert) war das nordalbanische Gebirgsland unberührt geblieben.

Die kulturelle und sprachliche Symbiose zwischen den romanisierten Illyrern an der Adriaküste und den illyrischen Bewohnern des bergischen Inlands, die ihre einheimische Traditionen gegen den Druck der römischen Welt behauptet hatten, taucht bis heute in der albanischen Sprache auf. Die Hinterlassenschaft der romanisierten Illyrer sind mehr als 600 Lehnwörter lateinischer Herkunft im albanischen Wortschatz.

Das Albanische ist eine indogermanische Sprache, die einen eigenen Sprachzweig darstellt. Historische Einflüsse auf das Albanische gingen vom Lateinischen, vom Griechischen, von den südslawischen Kontaktsprachen und vom Türkischen aus.



Die illyrische Sprache

Das Illyrische ist eine indogermanische Sprache, und am nächsten mit dem Messapischen in Süditalien (Apulien) verwandt. Ebenfalls verwandtschaftlich nah steht die Sprache der im Nordosten Italiens verbreiteten Veneter.

Fast nichts ist über die illyrische Sprache bekannt; bei Hesychios wird nur ein Wort als illyrisch definiert, während über 100 als makedonisch bezeichnet werden. Nur Personennamen und geographische Namen blieben von ihnen übrig; es ist nicht einmal sicher, ob die illyrischen Sprachen zu der Kentum- oder Satem-Gruppe gehörten.



Die Kultur der Illyrer

Es gibt große onomastische und kulturelle Unterschiede der einzelnen Völker in Illyrien. Einige erreichten einen höheren Entwicklungsgrad: das Zivilisationsgefälle war besonders groß zwischen den Küstenvölkern und den Stämmen im Landesinneren. Der verbindende Faktor war hauptsächlich die lokal unterschiedlich starke Romanisierung.

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