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Urvolk Iberer

Name

Der Name „Iberia“ ist zwar erst zur Zeit des 2. Punischen Krieges (218-201 v. Chr.) nachweisbar, ist jedoch älter als Hispania. Der Name geht wahrscheinlich auf die antike Benennung des Ebro (griech. Iber) zurück. „Iberia“ bedeutete ursprünglich nur das von den Iberern besiedelte Gebiet, seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. die ganze Pyrenäenhalbinsel.


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Herkunft

Die iberische Halbinsel war seit der Altsteinzeit besiedelt und hat immer wieder Einwanderungen erlebt. Deshalb bietet ihre Ethnologie zahllose Probleme. Man muß unterscheiden zwischen der bodenständigen Bevölkerung und den eingewanderten Völkern, die vorübergehend als Eroberer, Kolonisten oder Händler ins Land gekommen sind, angelockt durch seine reichen Metallschätze.

Die einheimischen Iberer siedelten vornehmlich entlang der Ost- und Südküste. Sie bilden bis heute den Hauptteil der Bevölkerung.

Die einheimische Bevölkerung gliederte sich in Stämme, die wohl ethnologische, weniger politische Bedeutung hatten und im Laufe der römischen Herrschaft allmählich verschwanden. Sie bestanden aus Clans. Die zentrale politische Einheit aber war die Stadt oder Burg, und aus dieser Zersplitterung erklärt sich zum großen Teil die Geschichte des Landes.



Iberische Archäologie

Auf der Pyrenäenhalbinsel lassen sich im 1. Jahrtausend v. Chr. (späte Bronzezeit und Eisenzeit) mehrere, unter anderem durch ihre Sprache voneinander unterschiedene Kulturen erkennen.

Kulturtraditionen mit spezifisch iberischen Charakteristika lassen sich frühestens seit 600/580 v. Chr. identifizieren, das heißt seit Beginn der Eisenzeit unter westphönizischem, später griechischem Einfluß.

Die iberische Kultur hat sich auf der Grundlage bronzezeitlicher Lokalkulturen des 8. und 7. Jahrhunderts v. Chr. herausgebildet. Die besondere Sitte der Brandbestattung sowie bestimmte Stilformen der iberischen Keramik lassen auf einen Einfluß der Urnenfelderkultur in Südfrankreich schließen. Dieser Einfluß beruht entweder auf Ideentransfer im Zusammenhang mit Handelskontakten oder auf der Einwanderung kleinerer Gruppen von Trägern der Urnenfelderkultur, die sich vielleicht an einigen Orten als soziale Elite etablierten. Auf lokalen Entwicklungen gründet die Anlage iberischer Siedlungen und die Architektur der Profanbauten.

Träger der Iberischen Kultur war eine Vielfalt von Stämmen, die sich zu keiner Zeit als politische Gemeinschaft gesehen haben. Verbindendes Element war der seit der ausgehenden Bronzezeit belegte Handel zwischen den atlantischen und mediterranen Küsten der spanischen Halbinsel.

Umrisse eines größten gemeinsamen Nenners der Iberischen Kultur und eine spezifische Profilbildung zeichnen sich in der Ausbildung eigener Siedlungsformen (befestigte Weiler) und einer repräsentativen Großplastik sowie auf dem Gebiet des Luxusgeschirrs ab.

Die Iberische Kultur lief im frühen römischen Prinzipat aus; Inschriften und Münzen brechen ab.



Sprache

Von der einheimischen Bevölkerung der iberischen Halbinsel wurden vor der Latinisierung mindestens vier verschiedene Sprachen gesprochen. Sicher nicht indogermanisch ist die „iberisch“ genannte Sprache, die in relativer Einheitlichkeit zwischen Andalusien und Südfrankreich und im mittleren Ebrogebiet bezeugt ist. Die sehr charakteristischen Personennamen sind normalerweise Zusammenstellungen wie die phönizischen oder gallischen Vornamen. Die Iberer gehören zu den altmediterranen Völkern. Im Unterschied zu den ebenfalls vorrömischen Kelten im Norden Spaniens sind die Iberer keine Indogermanen.

Zwischen dem 5. und 1. Jahrhundert v. Chr. wurde das Iberische in einer einheimischen Schriftart geschrieben. Bislang sind rund 1800 Inschriften bekannt, zum großen Teil erst aus der römischen Eroberungszeit.

Über die engeren Verwandtschaftsverhältnisse der Iberer und ihrer Sprache ist seit dem 18. Jahrhundert gerätselt worden. Grammatik und Wortschatz sind noch so gut wie unbekannt. Immer wieder werden bis heute – umstrittene – Versuche unternommen, iberische Inschriften mit Hilfe des Baskischen zu deuten.



Siedlungsgebiet

Das iberische Siedlungsgebiet gliederte sich in drei Hauptzonen aus:

- Das südwestliche Andalusien,

- die spanische Levante,

- das nordöstliche Spanien.

Einige iberische Ortschaften wurden auch auf der Nordseite der Pyrenäen in Südfrankreich gegründet. Die Siedlungsdichte an der spanischen Ostküste ist größer als die der Ortschaften im Inland.

Von Anbeginn standen die iberischen Regionalkulturen im Kontakt mit anderen einheimischen oder importierten Kulturen. Impulse für die Kultur der Iberer in Andalusien gingen zunächst von Tartessos aus, später machte sich der Einfluß der Phönizier geltend. Im Nordosten Spaniens wirkte sich seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. die Kultur der griechischen Kolonien im westlichen Mittelmeer aus.

Im Nordosten des Verbreitungsgebietes der Iberer haben sich iberische Traditionen (Siedlungsräume und Hausarchitektur, Bronzeskulpturen, Techniken und Stilformen der Keramikherstellung, religiöse Ikonographie, Bestattungsformen, Münzprägung) am besten bewahrt.



Die Keltiberer

Zur Ausbildung kultureller und sprachlicher Übereinstimmungen kam es auch infolge der Kontakte der nicht-indogermanischen Iberer mit den indogermanischen Kelten im nördlichen Spanien. Vermutlich handelte es sich hier um eine Art Symbiose oder aber nur um eine verschiedene, nicht immer friedliche Wechselwirkungen umfassende Nachbarschaft mit gewisser gegenseitiger kultureller Beeinflussung.

Die Kelten drangen zwischen 800 und 500 v. Chr. über die Pyrenäen ein und überrannten zeitweise große Teile der Halbinsel, und siedelten vor allem im Norden und Zentrum der Halbinsel. Deren Identität auf der Pyrenäenhalbinsel ist tiefgreifend von iberischen Traditionen geprägt worden, so daß man von einer keltisch-iberischen Fusionskultur und schließlich von der Volksgruppe der Keltiberer spricht. Ob und wie weit die keltiberischen Stämme tatsächlich aus einer Vermischung zwischen Kelten und Iberern hervorgegangen sind oder im Wesentlichen eine der beiden Gruppen darstellen, ist unklar.

Die Keltiberer bildeten nie eine politische Einheit; bezeichnend ist dafür, daß sie keinen eigenen Sammelnamen hatten. Sie zerfielen in verschiedene Stämme. Auch diese bildeten keine politischen Dachverbände, sondern zerfielen ihrerseits in selbständige Familien, Sippen und Gemeinden.



Gesellschaft

Die iberische Gesellschaft war seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. hierarchisch gegliedert. Die aristokratische Elite ließ sich vor allem im Nordosten von der griechischen Stadtkultur beeinflussen, und schon um 550 v. Chr. wurde die erste iberische Stadtkultur ausgebaut. Die Urbanisierung der iberischen Siedlungen war ein kontinuierlicher Prozeß, der bis zum Beginn der römischen Periode andauerte. Die Städte waren auch die Zentren des iberischen Kunsthandwerks und der iberischen Münzprägung.



Die Romanisierung der Iberer

Die Römer zogen 218 v. Chr. in Hispanien ein. Bis 206 v. Chr. konnten sie mit Hilfe iberischer Stämme die Karthager vertreiben, aber die völlige Unterwerfung der Halbinsel gelang ihnen erst unter Augustus gegen den erbitterten Widerstand der iberischen, keltiberischen und kantabrischen Bevölkerung. Hispanien galt frühestens um 19 v. Chr. als „provincia pacata“ (unterworfene Provinz). In der Folgezeit setzte die Romanisierung ein. Die alten Sprachen, mit Ausnahme des Baskischen verschwanden, so daß zur Zeit Strabons (um 20 v. Chr.) die Baetica (Südspanien) als eine der am stärksten romanisierten Provinzen des Römischen Reiches galt. Caesar und Augustus gründeten in Spanien 21 Kolonien, 23 einheimische Städte wurden römische Munizipien und es gab 45 latinische Gemeinden, zusammen also 89 Romanisierungszentren.

Die Iberer im Osten und Süden des Landes sowie die Kelten im Zentrum gewöhnten sich allmählich an römische Lebensweisen, akkulturierten sich und assimilierten sich sprachlich ans Lateinische. Der Prozeß der Romanisierung dauerte einige Jahrhunderte und war bis in die Spätantike im Wesentlichen abgeschlossen. Iberische Namen wurden latinisiert, und Iberer nahmen auch römische Namen an. Zumindest die Iberer in den römischen Städten wurden in der Folge allmählich romanisiert, christianisiert und römische Bürger. Im Gegensatz zu diesen assimilierten Iberoromanen (Hispano-Romanen) kämpften auf dem weniger romanisierten Land einige vor allem keltische Stämme noch zu Anfang des 5. Jahrhunderts gemeinsam mit den Bagauden und den Sueben gegen die römische Herrschaft.

Am Grad der Romanisierung änderten spätere Einfälle anderer Völker ab 255 n. Chr. wenig. Die Westgoten und Sueben, die ab dem 5. Jahrhundert eindrangen, bildeten eine nur dünne Kriegerschicht, die im Verlauf des 6. Jahrhunderts romanisiert wurde.

Die Romanität der heutigen Spanier definiert sich als ethnische Fusion vorrömischer Bevölkerungsgruppen mit italischen Kolonisten, die während der römischen Zeit (218 v. Chr. – 450 n. Chr.) zum Motor der Romanisierung auf der Pyrenäenhalbinsel wurden.

Bis heute lassen sich aber auch noch Spuren alter iberischer Kulturtraditionen nachweisen, so im Hausbau der spanischen Levante.

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