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Urvolk Hellenen

Die altgriechische Sprache

Die griechische Sprache ist einer der Hauptzweige der indogermanischen Sprachfamilie. Es ist, möglicherweise über eine oder mehrere Zwischenstufen, z. B. das Balkanindogermanische, aus der indogermanischen Ursprache hervorgegangen. Für den Zeitraum der Entstehung des Griechischen, die mit der Einwanderung von Indogermanen auf die Balkanhalbinsel während der frühen Bronzezeit zusammenfallen dürfte, gibt es eine ganze Reihe von Hypothesen. Diese reichen von 3600 v.Chr. bis 2000 v. Chr. Die einwandernden Indogermanen trafen auf eine kulturell hochstehende, von den Griechen später Pelasger genannte Urbevölkerung.


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Die griechische Kulturnation

Vor dem 19. Jahrhundert gab es niemals einen griechischen Nationalstaat, sondern die durch gemeinsame Kultur, Religion und Sprache verbundene Gemeinschaft der griechischen Klein- und Stadtstaaten.

Die verschiedenen Völker der Griechen definierten die Zugehörigkeit zu den Hellenen über die verschiedenen Varianten der griechischen Sprache und über den olympischen Kult in der Religion. Religiöse Feste wie die Mysterien von Eleusis, zu denen sich Einwohner aller griechischen Völker versammelten, bildeten eine Einheit stiftende, gleichsam nationale Manifestation in der politisch zersplitterten und oft durch gegenseitige Konkurrenz oder Krieg geprägten griechischen Welt. Auch die vier Panhellenischen Spiele (darunter auch die Olympischen Spiele), bei denen die ethnische Zugehörigkeit für die Teilnahme entscheidend war, förderten das Zusammengehörigkeitsgefühl der verschiedenen griechischen Stämme unter dem Begriff des Hellenen.



Die griechische Kolonisation

Etwa ab 800 v. Chr. gründeten zahlreiche griechische Poleis Kolonien im gesamten Mittelmeerraum, einschließlich des Schwarzen Meeres. Meist waren diese Kolonien der Mutterstadt (Metropolis) freundschaftlich verbundene, doch politisch selbständige Stadtstaaten. Durch diese Kolonisation wurden vor allem in den Küstenbereichen von Mittelmeer und Schwarzem Meer die griechische Sprache, Kultur und Polis-Ordnung verbreitet.

Nach und nach wurde mit der steigenden kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der Poleis und ihrer Kolonien im gesamten Mittelmeerraum das Griechische zu einer Weltsprache der Antike. Man schätzt die Zahl der Griechisch-Sprecher zu Beginn des 4. Jahrhunderts v. Chr. auf etwa 7 Millionen Menschen, zur Zeit Alexanders des Großen auf rund 9 Millionen.



Der Hellenismus

Mit dem Reich Alexanders des Großen wurde Griechisch Staatssprache eines riesigen Großreiches. Griechisch wurde die lingua franca des Vorderen Orients und blieb dies auch, als der östliche Mittelmeerraum unter römische Herrschaft geriet. Als ein wichtiges Kennzeichen dieser Geschichtsepoche gilt eine verstärkte Hellenisierung, die Durchdringung vor allem des Orients durch die griechische Kultur, und im Gegenzug der wachsende Einfluß orientalischer Kultur auf die Griechen. Die hellenistische Welt umfaßte einen gewaltigen Raum, der von Sizilien und Unteritalien (Magna Graecia) über Griechenland bis nach Indien und vom Schwarzen Meer bis nach Ägypten und bis ins heutige Afghanistan reichte.

Der Hellenismus bedeutete die Entwicklung von der klassischen griechischen Kultur zu einer Zivilisation mit globalen Dimensionen, die nunmehr jedem offen stand. Entsprechend entwickelte sich der Begriff des "Hellenen" von der Bedeutung des ethnischen Griechen hin zu einem kulturellen Begriff, der diejenigen einschloß, die ihr Leben griechischen Wertvorstellungen unterwarfen.

Mit dem Beginn der Christianisierung gewann Griechisch auch im Westen des Römischen Reiches als Sprache der Kirche an Bedeutung.



Griechen werden Römer

Im Jahre 212 n. Chr. gewährte die Constitutio Antoniniana Kaiser Caracallas allen freien Bürgern des Reichs das römische Bürgerrecht. Das Wort Romios („Römer“) wurde zur allgemeinen Bezeichnung für die Griechen des Oströmischen Reichs.

Die Zahl der griechischen Muttersprachler wird um 600 auf gut ein Drittel der oströmischen Bevölkerung, also auf etwa 10 bis 15 Millionen Menschen geschätzt, wobei der Kernraum der Sprache in den antiken Siedlungsgebieten der Griechen, vornehmlich der südlichen Balkanhalbinsel und im westlichen Teil Kleinasiens lag. Die Zahl jener, die sich auf Griechisch zu verständigen wußten, dürfte aber weitaus größer gewesen sein. Auch die oströmischen Städte waren nach wie vor stark griechisch geprägt.

Die Invasionen der Langobarden und Araber im 7. Jahrhundert führte zum Verlust der meisten Provinzen, einschließlich die italischen und asiatischen, mit Ausnahme Anatoliens. Die übriggebliebenen Gebiete waren überwiegend griechisch, wodurch sich die Bevölkerung des Reichs nun als stärker zusammenhängende Einheit verstand, letzten Endes eine bewußte Identität entwickelte.

Griechisch war ab dem 7. Jahrhundert die alleinige Verwaltungs- und Staatssprache des Oströmischen bzw. Byzantinischen Reichs. Aus dem Oströmischen Reich wurde eine Art „Heiliges (=Orthodoxes) Römisches Reich Griechischer Nation“ (Ralf G. Jahn).



Der Rückgang des Griechischen

693 wurde in den von den Muslimen eroberten Gebieten Griechisch als Amtssprache durch das Arabische ersetzt. Dadurch wurde das Griechische schon im Frühen Mittelalter in diesen Gebieten sehr stark zurückgedrängt.

Im frühen 7. Jahrhundert begann eine nachhaltige Landnahme der Slawen auf dem Balkan, die sich aber im Wesentlichen auf das Hinterland konzentrierte, während die (teilweise) befestigten Städte entlang der Küstenregionen ununterbrochen in griechischer Hand blieben.

Mit der Eroberung Konstantinopels (1453), Athens (1456), der Peloponnes (1459/60) und des Kaiserreichs Trapezunt (1461) durch die Osmanen endete der Status des Griechischen als Staatssprache bis zur Entstehung des modernen Griechenland im Jahr 1832.



Das griechische Comeback

Nach der Griechischen Revolution wurde Griechisch (Neugriechisch) 1830 zur alleinigen Staatssprache des neugegründeten Staates. In den folgenden hundert Jahren fand ein umfassender Bevölkerungsaustausch mit den Gebieten der übrigen neugegründeten Nationalstaaten statt, so daß das Griechische aus diesen weitgehend verschwand, im wachsenden griechischen Staat selbst jedoch zur Sprache der überwältigenden Mehrheit wurde. Nur in Zypern, das bis 1960 eine britische Kolonie war, kam es zu keinem derartigen Austausch.



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